ContextFriend

Datenschutz

Für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte.

Diese Angaben gelten für die lokale Schulversion von ContextFriend auf dem Server Ihrer Schule. Ihre Schule informiert Sie über den konkreten Einsatz und die zuständigen Kontaktpersonen.

Kurzfassung für Familien und Lehrkräfte (PDF)

Vollständiges Datenschutzkonzept (PDF)

Was wir nicht speichern

Automatische Filter können Angaben übersehen. Falls persönliche Informationen in einer Notiz erscheinen, können Sie dies der Schule zur Korrektur oder Löschung melden.

Was bleibt gespeichert und wie lange?

Gespeichert werden fachliche Lernnotizen, bereitgestellte Unterrichtsmaterialien und, wenn die Schule einen Verlauf erlaubt, eingegebene Fragen und Antworten. Die Schule legt die Speicherdauer fest. Standard ist ein Schuljahr: Die Inhalte werden am Ende des jeweiligen Schuljahres gelöscht. Für das reguläre bayerische Schuljahr 2026/27 ist das der 31. Juli 2027. Abweichende Fristen erklärt die Schule vor der Nutzung; eine längere Speicherung braucht einen zulässigen Zweck.

Unbearbeiteter Text wird nach der Filterung verworfen, spätestens nach 5 Minuten. Für notwendige Zugangsdaten und Sicherheitsprotokolle gelten eigene Fristen: Konten werden bei Ende der Berechtigung gesperrt und innerhalb von 30 Tagen gelöscht; Zugriffsprotokolle nach spätestens 7 Tagen, besondere Verwaltungsprotokolle nach 30 Tagen. Gelöschte Lerninhalte verschwinden spätestens nach 14 Tagen auch aus Sicherungskopien.

Wo liegen die Daten und wer hat Zugriff?

Verarbeitung und Speicherung erfolgen auf dem Schulserver, ohne externe KI-Dienste. Alle Dateien und Daten der lokalen Schulinstallation sind bei Speicherung und Übertragung verschlüsselt. Die Speichergeräte bzw. Datenvolumes sind verschlüsselt, etwa mit LUKS2 unter Linux oder FileVault unter macOS. Verbindungen nutzen HTTPS/TLS. Das gilt auch für Sicherungskopien; sämtliche Speicherorte und Übertragungswege werden bei der Einrichtung an Ihrer Schule geprüft.

Lerninhalte sind nur für die von der Schule berechtigten Personen der Lerngruppe zugänglich. TamerinTECH hat keinen ständigen Zugriff. Wartung mit Dateneinsicht braucht einen gesonderten Auftrag der Schule. Ein erlaubter Zugang von zu Hause ermöglicht kein Mithören im Klassenraum.

Können Lehrkräfte die Notizen prüfen?

Ja. Lehrkräfte können Lernnotizen prüfen, korrigieren oder löschen. Diese Durchsicht ist optional; es gibt keinen verpflichtenden Freigabeschritt für jede Notiz. Die Notizen entstehen automatisch aus den vereinbarten Unterrichtsabschnitten. Die Lehrkraft entscheidet, wann die Sprachverarbeitung aktiv ist, und kann sie bei privaten Gesprächen stoppen. KI und Filter können Fehler machen; gemeldete Fehler werden über den schulischen Meldeweg bearbeitet.

Was gilt für Kinder und Eltern?

Die Schule erklärt vorab, welche Funktionen erlaubt sind. Eine Anmeldung ersetzt keine erforderliche Einwilligung. Bei freiwilligen Angeboten gibt es eine gleichwertige Alternative ohne Nachteil und die Möglichkeit, die Einwilligung zu widerrufen. Wer nicht erfasst werden darf, braucht auch im Klassenraum eine passende Lösung; allein auf ein Konto zu verzichten reicht dafür nicht.

Bitte keine privaten Angaben in Fragen schreiben, Zugänge nicht weitergeben und auf gemeinsam genutzten Geräten abmelden. Erforderliche Kontodaten und technische Kennungen können einer Person zugeordnet werden; der Zugang ist deshalb nicht automatisch anonym.

Fragen, Fehler oder Löschwünsche?

Ihre Schule oder deren Datenschutzbeauftragte helfen bei Auskunft, Berichtigung, Löschung und Widerspruch nach den gesetzlichen Voraussetzungen. Die Kontaktdaten erhalten Sie von Ihrer Schule. Sie können sich auch bei der zuständigen Datenschutzaufsicht beschweren. Einzelheiten stehen im vollständigen Datenschutzkonzept.